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Das hängt stark vom Verfahren ab: Unterspritzungen und die meisten nicht-invasiven Verfahren haben kaum bis keine Ausfallzeit, während tiefere Peelings, Fadenlifting oder Laserbehandlungen einige Tage bis Wochen Abheilzeit benötigen können.
Botulinumtoxin entspannt gezielt die Muskulatur und glättet dadurch mimisch bedingte Falten, während Hyaluronsäure-Filler Volumen aufbauen und statische Falten oder Volumenverlust ausgleichen. Beide Wirkstoffe werden häufig ergänzend eingesetzt.
Anders als klassische Filler bauen sie kein direktes Volumen auf, sondern regen über einen längeren Zeitraum die körpereigene Kollagenproduktion an, was zu einer allmählichen, natürlich wirkenden Straffung führt.
Am häufigsten treten leichte Rötungen, Schwellungen und Blutergüsse an der Einstichstelle auf, die in der Regel innerhalb weniger Tage von selbst abklingen. Seltenere, aber ernstere Komplikationen wie Gefäßverschlüsse erfordern sofortiges ärztliches Eingreifen.
Achten Sie auf eine nachvollziehbare fachärztliche oder heilkundliche Qualifikation, ein ausführliches Beratungsgespräch vor der Behandlung und Transparenz über verwendete Produkte und Risiken. Eine Übersicht geprüfter Expertinnen und Experten finden Sie hier.
Die Kosten hängen stark von Menge, Region und Praxis ab und liegen in Deutschland meist zwischen 300 und 600 Euro pro Milliliter. Ein individuelles Beratungsgespräch gibt die verlässlichste Einschätzung.
Nein, von Unterspritzungen mit Hyaluronsäure oder anderen Fillern wird in Schwangerschaft und Stillzeit grundsätzlich abgeraten, da belastbare Sicherheitsdaten für diese Zeiträume fehlen.
Es gibt keine pauschale Altersgrenze – sie hängt vom individuellen Hautzustand und der gewünschten Behandlung ab. Rein ästhetische Injektionsbehandlungen bei Minderjährigen sind in Deutschland gesetzlich verboten.
Bei einem chemischen Peeling wird eine Säurelösung auf die Haut aufgetragen, um oberflächliche oder tiefere Hautschichten kontrolliert abzutragen und die Erneuerung anzuregen. Man unterscheidet oberflächliche (z. B. Fruchtsäure), mitteltiefe (TCA) und tiefe Peelings (Phenol), die sich in Eindringtiefe, Wirkung und Ausfallzeit deutlich unterscheiden. Mehr zu Peeling-Behandlungen.
Am häufigsten kommt eine vorsichtige Unterspritzung mit Hyaluronsäure zum Ausgleich des Volumenverlusts zum Einsatz. Wichtig ist eine besonders erfahrene Hand, da die Haut in diesem Bereich sehr dünn ist. Mehr zur Unterspritzung der Tränenrinne.
Two-Point-Eyelift ist eine minimalinvasive Fadenmethode zur Straffung der Tränenrinne bzw. des Unterlids ohne Skalpell, während eine klassische Lidstraffung ein operativer Eingriff mit Hautentfernung ist. Mehr zu Two-Point-Eyelift.
HIFU (High Intensity Focused Ultrasound) erzeugt punktuell Wärme in tieferen Hautschichten und regt so die Kollagenneubildung an, ohne die Hautoberfläche zu verletzen. Anders als ein operatives Facelift ist es nicht-invasiv, der Effekt fällt dafür subtiler aus. Mehr zu HIFU.
Je nach Hauttyp, Pigment und Pflege hält Permanent Make-Up meist zwischen ein und drei Jahren, bevor eine Auffrischung nötig wird. Mehr zu Permanent Make-Up.
Ja, sogenannte Erwachsenenakne betrifft insbesondere Frauen ab 25 Jahren und wird oft durch hormonelle Schwankungen, Stress oder bestimmte Pflegeprodukte begünstigt. Mehr zu Akne.
Häufige Auslöser sind UV-Strahlung, Hitze, Alkohol, scharfes Essen und Stress. Da Rosazea eine chronisch-entzündliche Hauterkrankung ist, ist eine fachärztliche Abklärung vor jeder kosmetischen Behandlung ratsam. Mehr zu Rosazea.
Pigmentflecken entstehen meist durch UV-Strahlung, Hormonschwankungen oder Entzündungsreaktionen der Haut, bei denen Melanin ungleichmäßig produziert wird. Je nach Ursache kommen unter anderem Peelings, Laser oder gezielte Pflegewirkstoffe zum Einsatz. Mehr zu Pigmentstörungen.
Cellulite entsteht durch das Zusammenspiel von Bindegewebsstruktur, Fetteinlagerungen und hormonellen Faktoren – sie betrifft überwiegend Frauen, da ihr Bindegewebe anders aufgebaut ist als das von Männern. Mehr zu Cellulite-Behandlungen.
Ein Aquafacial kombiniert Reinigung, Peeling und Wirkstoffinfusion in einem Gerät und wird meist als sanfte, praktisch schmerzfreie Behandlung ohne Ausfallzeit beschrieben. Mehr zum Aquafacial.
Für sichtbare Ergebnisse werden meist 4 bis 6 Sitzungen im Abstand von ein bis zwei Wochen empfohlen, danach reichen in der Regel Auffrischungstermine alle paar Monate. Mehr zur Radiofrequenz-Behandlung finden Sie hier.
PRP nutzt körpereigenes, aus dem eigenen Blut gewonnenes Plasma, um die Regeneration der Haut anzuregen, während Hyaluron-Filler direkt Volumen aufbauen. Beide Methoden lassen sich je nach Bedarf auch kombinieren.

Anti-Aging ist ein weiter Begriff. Von äußerlichen Behandlungen wie Peelings, Unterspritzungen, Radiofrequenz, Fadenliftings, Kollagenaufbau, HiFu, u.a., über Behandlungen mit Nährstoffen wie Aminosäuren usw. sind viele Behandlungen möglich und häufig Kombinationen sinnvoll.

Injektionslipolyse eignet sich, um kleinere, hartnäckige Fettdepots zu behandeln.

Beim Fadenlifting unterscheiden wir zwischen Mesofäden und Zugfäden.
Die meisten Fäden werden ins Unterhautfettgewebe gelegt. Das Unterhautfettgewebe verfügt über keine Schmerzrezeptoren.
Ein Fadenlifting ist viel weniger schmerzhaft, als man annehmen würde. Dennoch sind Schmerzempfindungen immer individuell.

Eine Unterspritzung mit Hyaluronsäure hält sich in Gewebsschichten mit wenig Stoffwechselumsatz und Bewegung 12-18 Monate (oder auch mal länger), in Gewebsschichten mit viel Bewegung und hoher Stoffwechselrate (z.B. in den Lippen) 2-6 Monate.

Hyaluronsäure besteht aus einer makromolekularen Kette aus Disacchariden. Also im Grunde aus Zuckerverbindungen.
Ein Gramm reines Hyaluron bindet sechs Liter Wasser!
Hier finden Sie mehr Infos zum Hyaluron-Frischekick.

Dermalfiller sind im Grunde flüssige Implantate. In Deutschland sind nur Substanzen gestattet, die nicht permanent im Gewebe verbleiben. Die meisten Präparate bestehen aus Hyaluronsäure oder Calcium-Hydroxylapatit.




